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Sicherheitsventile

 

Bei Wilesco finden sich zwei unterschiedliche Arten von Sicherheitsventilen. Zuerst wurde einHebelsicherheitsventil mit Gewicht benutzt, dass auch als Ventil für die Dampfpfeife diente, zweitens ein Federsicherheitsventil. Ab Ära II hatten Kleinmaschinen Federsicherheitsventile (außer einige Exportmodelle), während die Großmaschinen weiterhin das He- belsicherheitsventil hatten. In Ära I gab es aber neben den Hebelsicherheitsventilen auch schon Federsicherheitsventile. In Ära III (gegen Ende hin?) erhielten Großmaschinen zusaätzlich ein Federsicherheitsventil, behielten das Hebelventil aber als Ventil für die Dampfpfeife bis Anfang Ära V (1984). Ein Teil der Exportmaschinen wurde bis Ära IV, oder gar Anfang Ära V nur mit Hebelsicherheitsventil ausgeliefert. An Stelle des Federsicherheitsventils kam dann eine Verschlußschraube zum Einsatz. Die Ausrüstung mit einem Federsicherheitsventil bei Großmaschi- nen könnte mit den geänderten Sicherheitsvorschriften für Kessel an Spielzeugdampfmaschinen (1970) im Zusammenhang stehen. Dafür liegen aber keine stichhaltigen Beweise vor. Es scheint jedoch so zu sein, dass die Hebelsicherheitsventile als zu leicht manipulierbar galten.
Das Federsicherheitsventil öffnet bei einem Kesseldruck zwischen 1,4 und 1,6bar, das Hebelsicherheitsventil mit dem Gewicht in der äußeren Kerbe öffnet bei einem Kesseldruck zwischen 1,6 und 2,0bar.

 

 
  Ära I 
  M5x1 

 

 

Federsicherheitsventile

 Ära II Ära III bis Ära V
 Ära VI
 M5x1 M6x1 M6x0,75

 

Es gibt drei verschiedene Arten von Federsicherheitsventilen, die sich äußerlich nicht oder kaum unterscheiden. Der Unterschied liegt beim Gewinde. Der Unterschied zwischen der zweiten und dritte Ausführung ist sehr schwer erkennbar. Maschi- nen der Ära V und der Ära VI sehen oft gleich aus und unterscheiden sich nur durch die andere gewindegröße für das Sicherheitsventil. Es ist mit „Kraft“ gut möglich ein M6x1 Sicherheitsventil der Ära V in ein M6x0,75 Gewinde einer Ära VI Maschine zu schrauben und umgekehrt. Eines der gweinde gibt dann nach, meist das in der im Kessel eingelöteten Gewindebuchse. Das hat eine aufwendige Reparatur zur Folge. Es ist also VORSICHT geboten!

 

 
 

 Hebelsicherheitsventil mit Gewicht und Dampfpfeife

bis Ende Ära IV

 
 

 M6x1 oder M5x1

 

 

Verschlußschrauben wurden an älteren Maschinen, oder Exportmaschinen benutzt. Die einzige Maschine, an denen sie heute noch verwendet werden, ist die D52 Bootsdampfmaschine. Einige Kessel von D8 und D10 Maschinen der Ära III und Ära IV haben eine zusätzliche Gewindebuchse im Kessel. Wozu das gedacht war entzieht sich meiner Kenntnis. Dieses Gewinde ist oft mit einer Verschlußschraube, mancmal aber auch mit einem zweiten Federsicherheitsventil versehen.

 

 
  Verschlußschraube 
  M6x1 

 

 

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Klaus Lutz | Roler0301@aol.com